Schulseelsorge Saarlouis beteiligt sich an Bildungsoffensive der Vereinten Nationen
Vorausschauend denken, sich engagieren, mit anderen zusammen arbeiten: Wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene das und mehr lernen können, das zeigen die neuen FairKochen-Kochkurse der Schulseelsorge Saarlouis von September bis Dezember.
Die Schulseelsorge beteiligt sich an den bundesweiten Aktionstagen "Bildung für nachhaltige Entwicklung" der Deutschen UNESCO-Kommission und ist damit Teil einer weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen – der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
„Nachhaltigkeit heißt: Gerechte Chancen für alle, heute, morgen, überall auf der Welt. Jeder kann sich dafür engagieren. Wir freuen uns, dass die Aktion FairKochen Menschen für diese Idee begeistern möchte", so
Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees für die UN- Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
Vom 16. bis 25. September 2011 beteiligen sich rund 400 Kindertagestätten und Schulen, Organisationen und Einrichtungen an den Aktionstagen, die in diesem Jahr mit der freundlichen Unterstützung von dm-drogerie markt stattfinden. Sie tragen dazu bei, eine neue Idee des Lernens bekannt zu machen: Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dieses Konzept bereitet Menschen darauf vor, Herausforderungen wie Klimawandel und Globalisierung zu bewältigen und sich in der Welt von morgen zurechtzufinden.
UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)
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Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf der Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade. Dazu hat sie ein Nationalkomitee mit Experten berufen, das die Umsetzung begleitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Arbeit.